Dienstag, 30. November 2021

Rechtsgutachten zu Solarentscheide

Auf den Dächern der Städte und Gemeinden ruht ein riesiges ungenutztes Potenzial für saubere Energie. In einem Rechtsgutachten wurde untersucht, wie Bürger*innen dieses Potenzial mit direkter Demokratie heben können. Eine Anleitung dazu gibt es hiet:
http://www.umweltinstitut.org/themen/energie-und-klima/starte-einen-solarentscheid.html

Montag, 8. November 2021

NABU zur nachhaltigen Stadtentwicklung

Der NABU hat sich zum wichtigen Thema Stadtentwicklung Gedanken gemacht und Vorschläge unterbreitet, die auch für die weitere Entwicklung Lilienthals von zentraler Bedeutung sind. Deshalb weisen wir hier auch darauf hin.

Das Null-Hektar-Ziel: Es bleibt viel zu tun

Wie sieht nachhaltige Stadtentwicklung aus?

In Deutschland wird zu viel Fläche verbraucht: täglich rund 60 Hektar Landschaft für Gewerbe, Wohnungsbau, Verkehr und Erholungsflächen. Das entspricht etwa einem Einfamilienhaus pro Minute. Dagegen dauert es 2.000 Jahre, bis zehn Zentimeter fruchtbarer Boden entstehen.

Boden und Fläche sind wertvolle und endliche Güter. Deshalb müssen wir deutlich weniger davon „verbrauchen“, wenn wir nachhaltig handeln wollen. Aus Sicht des Naturschutzes sollten überhaupt keine weiteren Flächen mehr versiegelt werden. Denn oftmals sind das fruchtbare Böden für die Landwirtschaft oder natürliche Flächen in der Landschaft.

Das Problem des Flächenverbrauchs wird durch den Anstieg der Wohnfläche pro Kopf verschärft. Denn es gibt zunehmend mehr Ein-Personen-Haushalte und auch der individuelle Flächenbedarf steigt immer weiter. Aber anstatt in dieser Situation bisher unbebaute Baugrundstücke in den Städten für neuen Wohnraum zu nutzen, wird vermehrt auf dem Land gebaut, sogar in Regionen, die wegen der schrumpfenden Bevölkerungszahlen gar keine neue Wohnfläche bräuchten. Das führt zu einem viel zu großen und keineswegs nachhaltigen Flächenverbrauch.

Quelle und auch zum Weiterlesen: Flächenverbrauch - NABU 


Nächste Diskursrunde am Montag, 15. Nov. 2021 um 19:45 Uhr im Kulturzentrum Murkens Hof im Schröter-Saal

Unsere 37ste Diskursrunde zum Thema Solarenergie findet diesmal am Montag, den 15. Nov. 2021 statt. Interessierte müssen sich wegen der Corona-Pandemie unter info@cluboflilienthal.de vorher anmelden und zum Diskurs ihre Nachweise mitbringen.

Donnerstag, 21. Oktober 2021

Solardächer im Landkreis Osterholz


Solardachkataster im Landkreis Osterholz

"Der Landkreis ruft alle Einwohnerinnen und Einwohner zur Mitwirkung auf. Mit der Nutzung von selbst produziertem Solarstrom vom eigenen Dach können Sie persönlich einen Beitrag zur Energiewende leisten und helfen, den Klimaschutz zu fördern."

Quelle: Solardachkataster | Landkreis Osterholz (landkreis-osterholz.de)

Die zum Landkreis Osterholz gehörenden Kommunen sind natürlich - statische Unbedenklichkeit vorausgesetzt - genauso gefordert, auf alle öffentlichen Gebäude Solaranlagen zu installieren. Der Club of Lilienthal fordert die Verwaltung und den neu gewählten Gemeinderat auf, den Lilienthaler Solarausbau deutlich zu beschleunigen. Ggf. soll im Oktober 2022 parallel zur Landtagswahl ein örtlicher Solarentscheid abgehalten werden.

Freitag, 15. Oktober 2021

Nächste Diskursrunde am 21.10.2021

Im Oktober 2021 treffen wir uns zu unserer nunmehr 36sten Diskursrunde erneut in Präsenzform. Die Diskursrunde findet statt am Donnerstag, 21. Oktober 2021 um 19:45 bis 21:45 Uhr im Lilienthaler Kulturzentrum Murkens Hof im Raum Worphausen.

Wir schlagen diesmal für unseren Diskurs vor, uns über folgendes zu unterhalten:


Top 1:

Ihr habt das Wort: Was bewegt euch in Hinblick auf lokale, regionale, nantionale und internationale Entwicklungstendenzen den Arten-, Klima- und Umweltschutz betreffend?

Top 2:

Welche bundespolitischen Trends beobachten wir und welche Rückwirkungen erwarten wir auf Lilienthal und unsere Region?

Top 3:

MEGA-Thema Übergang zu einer erneuerbaren Energiewelt.1 Beispiel: Solar City Bremen – CDU und FDP fordern in der Bürgerschaft zügigeren Solarausbau für Bremen.2 Werden sich der Lilienthaler Bürgermeister (CDU) und der neu zusammengesetzte Lilienthaler Gemeinderat diese Position für Lilienthal zu eigen machen? Links der Wümme Solar City und was passiert bei uns rechts der Wümme?

Top 4:

Die von uns eingesetzte AG Solarentscheid hat sich zwischenzeitlich mehrfach getroffen. Karsten Grimm hat sich bereit erklärt, die Sprecherfunktion der AG zu übernehmen und uns über die Arbeit auf dem Laufenden zu halten. Er wird uns über die bisherige Arbeit der AG Solarentscheid informieren.

Wie immer sind eure interessierten Bekannten, Freunde und Nachbarn herzlich zu unserem Diskurs eingeladen.

Unser Motto nach wie vor: Wir bleiben dran – und diskutieren, was wir ändern müssen, wenn wir bleiben wollen!

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1 An dieser Stelle lohnt sich noch einmal ein kurzer Blick in den großen Bericht des Club of Rome S. 224-242. Er war ja 2017 ursächlich für die Etablierung des Club of Lilienthal verantwortlich. Auch das im „Handbuch Klimaschutz – Wie Deutschland das 1,5-Grad-Ziel einhalten kann“ enthaltene Energieflussdiagramm (S. 100) mit folgenden Erläuterungen solltet ihr euch noch einmal vor Augen führen.

2 Siehe den Artikel „Opposition spricht von Schneckentempo beim Solarausbau“ im WESER-KURIER vom Do., 14. Okt. 2021, S. 9.


Freitag, 10. September 2021

7. Sept. 2021: Bundeskabinett legt fünften Bodenschutzbericht vor

Welche Fortschritte hat der Bodenschutz in den vergangenen Jahren gemacht? Dazu hat die Bundesregierung dem Bundestag jetzt ihren fünften Bericht vorgelegt.

...

Die Reduzierung des Flächenverbrauchs bleibt schwierig

Eine Herausforderung bleibt bestehen: Der Flächenverbrauch. Der tägliche Zuwachs an Siedlungs- und Verkehrsfläche beträgt im vierjährigen Mittel der Jahre 2016 bis 2019 noch immer 52 Hektar und ist damit weiterhin weit vom Ziel entfernt, den Flächenverbrauch bis 2030 auf unter 30 Hektar zu begrenzen.

Die Reduzierung des Flächenverbrauchs ist vor allem Aufgabe der Kommunen und Länder. Der Bund engagiert sich dennoch, um Rahmenbedingungen zu verbessern. Das Bundesumweltministerium nimmt etwa das Thema Entsiegelung stärker in den Fokus und wird in Kürze Forschungsergebnisse dazu veröffentlichen und den Kommunen an die Hand geben. Auch Förderprogramme wurden zuletzt so gestaltet, dass Anreize für die Entsiegelung von Flächen gesetzt wurden.

Siehe hier

Hier findet ihr den 5ten Bodenschutzbericht

18. September 2021: Critical Mass in Lilienthal

Martin Enderle vom ADFC-Osterholz macht darauf aufmerksam, dass am 18. September 2021 in Lilienthal zur Europäischen Mobilitätswoche eine Fahrradaktion „Critical Mass“ stattfinden wird. Startpunkt ist um 5 vor 12 Uhr der Falkenberger Kreisel. Kommt zum ‚Kreiseldrehen‘, und weiter auf der Straße ins Zentrum von Lilienthal, z.B. zur Nachhaltigkeitsmesse am Kulturzentrum Murkens Hof!

Seit Jahren findet in vielen Städten in Deutschland am letzten Freitag im Monat die Fahrradaktion „Critical Mass“ statt: RadfahrerInnen treffen sich zu einer gemeinsamen Radtour in ihrer Stadt, in der sie ab einer Teilnehmerzahl von 16 als Verband auf der Fahrbahn fahren (§ 27 StVO). Dann müssen Radwege nicht benutzt werden, RadfahrerInnen nehmen gleichberechtigt am Verkehr teil!

Alle fahren in eigener Verantwortung und alle halten sich an die Verkehrsregeln. Das heißt insbesondere:

  • als geschlossener Verband (ab 16 Personen) dürfen wir zu zweit nebeneinander auf der Fahrbahn fahren
  • als Verband gelten wir als ein einziges großes Fahrzeug ; das heißt, der Führende darf nur bei Grün über die Ampel, alle anderen dürfen (und müssen!) dann hinterher, selbst wenn die Ampel zwischendurch auf Rot umspringt
  • der Verband muss eng zusammenbleiben; um als solcher erkennbar zu bleiben, lasst den Abstand zum Vordermann also möglichst klein
  • vorm Abbiegen oder Spurwechsel wird der Arm rausgestreckt, um die Fahrtrichtung anzuzeigen; die erste Reihe fängt damit an und die anzeigenden Arme gehen wie eine La Ola-Welle durch alle Reihen bis nach ganz hinten durch
  • wir fahren nicht auf Autobahnen, Kraftfahrstraßen, in Fußgängerzonen oder entgegen der Einbahnstraßen (auch nicht in für Radfahrer freigegebenen)
  • Rettungswagen, Einsatzfahrzeugen der Polizei und Feuerwehr machen wir natürlich so schnell wie möglich Platz
  • alle anderen Verkehrsteilnehmer (inklusive Radfahrern und Fußgängern) dürfen den Verband nicht queren, man muss sie freundlich und höflich darauf hinweisen

Rechtsgutachten zu Solarentscheide

Auf den Dächern der Städte und Gemeinden ruht ein riesiges ungenutztes Potenzial für saubere Energie. In einem Rechtsgutachten wurde untersu...