Handlungsspielraum für Kommunen gegen Bodenspekulation erweitern: Der DGB fordert Bodenfonds für Grundstückskäufe durch Kommunen https://www.rnd.de/politik/dgb-fordert-bodenfonds-fur-grundstuckskaufe-durch-kommunen-ZHQMBLJEGFGJDEYQKGG4GIKJZU.html
Samstag, 22. Februar 2020
Donnerstag, 20. Februar 2020
Folien zum Vortrag Klima und Ozean sind online
Dr. Jürgen Sültenfuß (Uni Bremen | Institute of Environmental Physics / Section of Oceanography) hat uns jetzt seine Folien zum Vortrag Klima und Ozean zur Verfügung gestellt.
Siehe: https://www.cluboflilienthal.de/PowerPoint/2020-01-29%20Ozean%20und%20Klima.pdf
Am 9. März 2020 geht's weiter im Bauausschuss
Die Sitzung des Bauausschusses am 17. Februar 2020 war unterhaltsam. Es war politische Bildung live! Herr Habeck erklärte, er könne heute abstimmen. Auch die Grünen, Linken und die SPD erklärten, auch sie könnten abstimmen. Die CDU/FDP wollte trotz der sehr umfangreich vorgetragenen Kritik an der geplanten Bebauung der Mauerseglerstraße der Vorlage der Verwaltung zustimmen. GRÜNE, LINKE und SPD erklärten mit Nein stimmen zu wollen. Dann äußerte sich der Querdenker Ingo Wendelken. Er sei mit seinen Abwägungsüberlegungen noch nicht zu Ende und bat bis zur nächsten Sitzung am 9. März 2020 um Bedenkzeit. Er wolle sie noch für zahlreiche Gespräche nutzen.Sollte dennoch heute abgestimmt werden, werde er sich enthalten. Und schwupp, war die Mehrheit der CDU/FDP-Gruppe dahin. Deren Gesichter lang! Nun dann, man einigte sich, die Entscheidung auf den 9. März 2020 zu vertagen. Ingo Wendelken wird jetzt - wie bereits seit einiger Zeit absehbar - offenbar zum "Zünglein an der Waage. Das für seine Willensbildung entscheidende Kriterium sei der Bau einer fünften Grundschule. Wäre der Bau an der Moorhauser Landstraße möglich, sei er gegen die Bebauung der Mauerseglerstraße.
Die kommunalpolitische Unterhaltung bleibt uns also noch einige Wochen erhalten. Während der örtliche CDU-Bundestagsabgeordnete öffentlich erklärte, man könne keine Politik gegen die Menschen machen, interessiert das die kommunale CDU/FDP-Gruppe nicht. Sie sitzt die von zahlreichen Seiten sachkundig vorgetragene Kritik schweigend aus und will Lilienthal weiter versiegeln und weitere Schulden für ggf. erforderliche soziale Infrastruktur aufnehmen. Einen Plan, wohin sich der Ort Lilienthal entwickeln soll, wieviel Einwohner perspektivisch hier ihre Heimat haben sollen, hat der CDU-Bürgermeister nicht. Das gab er in der Einwohner-Fragestunde unumwunden zu.
Die kommunalpolitische Unterhaltung bleibt uns also noch einige Wochen erhalten. Während der örtliche CDU-Bundestagsabgeordnete öffentlich erklärte, man könne keine Politik gegen die Menschen machen, interessiert das die kommunale CDU/FDP-Gruppe nicht. Sie sitzt die von zahlreichen Seiten sachkundig vorgetragene Kritik schweigend aus und will Lilienthal weiter versiegeln und weitere Schulden für ggf. erforderliche soziale Infrastruktur aufnehmen. Einen Plan, wohin sich der Ort Lilienthal entwickeln soll, wieviel Einwohner perspektivisch hier ihre Heimat haben sollen, hat der CDU-Bürgermeister nicht. Das gab er in der Einwohner-Fragestunde unumwunden zu.
Montag, 27. Januar 2020
Klimaberichte in Rathäusern? Kommunen sind dagegen!
Klimaberichte in Rathäusern? Kommunen sind dagegen, Klimaschutzagentur empfiehlt sie
Wie der Rundblick, das Politikjournal für Niedersachsen berichtet, üben die kommunalen Spitzenverbände in Niedersachsen Kritik an der geplanten Berichtspflicht für Landkreise, Städte und Gemeinden, wie sie im Entwurf zum niedersächsischen Klimagesetz vorgesehen ist.
Der Gesetzentwurf von SPD und CDU sieht diese ab 2022 alle drei Jahre vor, die Grünen forderten sogar einen jährlichen Bericht. In diesem Punkt sei das Gesetz „nicht praxisbezogen genug, zu bürokratisch und finanziell noch nicht hinterlegt“, erklärte hingegen Jan Arning, Hauptgeschäftsführer des Niedersächsischen Städtetages, gestern bei der Anhörung in der gemeinsamen Sitzung von Rechts- und Umweltausschuss des Landtags.
Gert Vogels Eindrücke von der Anhörung zur Nachhaltigkeit im Bauausschuss am 15. Jan. 2020
Am Mittwoch, den 15. Januar 2020 fand um 18 Uhr im Lilienthaler
Ratssaal eine öffentliche Anhörung zu den Themen Klima,
Umweltschutz, Nachhaltigkeit und Mobilität statt. Gert Vogels nahm als Zuhörer daran teil und hat seine Eindrücke schriftlich festgehalten. Sie können hier eingesehen werden.
Montag, 20. Januar 2020
Mi., 29. Jan. 2020: Vortrag "Klima und Ozean"
Für
die Entwicklung des Klima auf der Erde sind neben dem Boden auch die
Ozeane von größter Bedeutung. Deshalb hat der Club of Lilienthal
jetzt den Diskursteilnehmer
Dr.
Jürgen Sültenfuß vom Institut für Umweltphysik der Universität
Bremen
gebeten einmal in einem Vortrag
über
die Zusammenhänge zwischen
Klima
und Ozean
zu informieren.
Er
wird erklären wie das Klimasystem funktioniert und welche Rolle der
Ozean in diesem System spielt. Es wird auch über eine Expedition mit
der Polarstern zur Antarktis berichtet und wie dort relevante Daten
gewonnen werden. Eine Diskussion im Anschluss ist ausdrücklich
erwünscht.
Der
Eintritt ist frei.
Der Vortrag findet in Lilienthal statt
am
Mittwoch, 29. Januar 2020
um
19 Uhr
in
Murkens
Hof,
im
Schroeter-Saal
Wie
immer sind Bekannte, Freunde, Nachbarn, Verwandte und alle weiteren
Interessierten recht herzlich eingeladen.
Freitag, 17. Januar 2020
Aktion: Kein Bauland an der Mauerseglerstrasse
Das Lilienthaler Aktionsbündis "Kein Bauland an der Mauerseglerstrasse" hat jetzt eine Postkartenaktion gestartet. Möglichst viele Lilienthaler*innen sollten die vorbereitete Postkarte an den Gemeinderat in Lilienthal schicken.
Während der öffentlichen Anhörung am 16. Januar 2020 im Baudiensteausschuss vertrat dagegen der Querdenker-Ratsherr Ingo Wendelken die Position:
Während der öffentlichen Anhörung am 16. Januar 2020 im Baudiensteausschuss vertrat dagegen der Querdenker-Ratsherr Ingo Wendelken die Position:
"Das Klimaargument bei der Mauerseglerstrasse ist zu dünn."
Herrn Wendelken ist zu empfehlen, sich einmal in die Unterwelt zu begeben - in die reale Unterwelt unter unseren Füßen. Herr Wendelken möchte in Lilienthal Bäume pflanzen. Gut so! Die Bewahrung des Bodens - im Falle der Mauerseglerstrasse etwa 60.000 qm - und seiner Biosystemleistung für uns ist noch wichtiger als Bäume und Wald.
In Zeiten des Klimawandels geht es nicht nur darum, CO2-Emissionen zu reduzieren, sondern auch darum, ausgestoßenes CO2 in Senken, vor allem etwa durch Wälder, Moore und ebend auch Wiesen (z. B. in Lilienthal an der Mauerseglerstrasse) wieder einzufangen. Darauf verwies beispielsweise auch die Kanzlerin beim letzten EU-Gipfel im rumänischen Sibiu. Eine nachhaltige und auf Klimaneutralität ausgerichtete Orts- und Stadtentwicklungspolitik muss diese Zusammenhänge beachten - in der Verwaltung und im Gemeinderat. Im November 2018 legte das Johann Heinrich von Thünen-Institut im Auftrage des Bundesministeriums für Landwirtschaft die Ergebnisse der ersten Bodenzustandserhebung vor (Landwirtschaftlich genutzte Böden in Deutschland – Ergebnisse der Bodenzustandserhebung). Herr Wendelken (und andere politisch Verantwortliche sowie Repräsentanten der Gemeindeverwaltung) kann sich die Ergebnisse hier bequem herunterladen und sie dann in seine politische Willensbildung und Entscheidung über kommunale klimapolitische Maßnahmen sowie eine eventuelle Bebauung der Mauerseglerstraße einfließen lassen.
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